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TUS OST Bielefeld

Turnhalle Ost

Die Geschichte des Vereins ist eng verknüpft mit der Turnhalle Ost (zum Lageplan). Sie ist der offizielle Sitz unseres Vereins. Ihre wechselvolle Geschichte steht auch für die Entwicklung des TuS Ost, der sich von einem Arbeitersportverein zu einem modernen Mehrspartenverein entwickelt hat. Die Turnhalle Ost ist Symbol für den Idealismus und das Engagement der Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts und hat Bedeutung über den Verein hinaus. Sie wurde 1913 als Reaktion auf den Mangel an Sportstätten für Arbeitersportler erbaut und 1914 feierlich eröffnet. Zu ihrem Bau wurde die Baugenossenschaft „Freie Scholle“ gegründet, die bis heute das Erscheinungsbild von Bielefeld mitprägt. Den Namen erhielt die Halle, da die Mitglieder der Baugenossenschaft voller Optimismus waren, in allen vier Himmelsrichtungen Turnhallen für den Arbeitersport zu errichten. Dieser Plan wurde jedoch nie verwirklicht. Im zweiten Weltkrieg zerstörte eine Bombe die Nordwand der Turnhalle Ost. Doch unmittelbar nach Kriegsende im August 1945 beantragten Mitglieder bei den Alliierten die beschlagnahmte Turnhalle Ost für Aufräumarbeiten freizugeben. Den Mitgliedern gelang es, mit viel Idealismus die Halle wieder aufzubauen. Am 03. April 1949 konnte der Abschluss der Baumaßnahmen gefeiert werden.

Im Verlauf der Jahrzehnte wurde die Turnhalle Ost um einen Anbau und Geräteräume erweitert, umgebaut und modernisiert. Heute befinden sich in der Turnhalle Ost die Geschäftsstelle des TuS Ost und das Gesundheitszentrum „PhysioSport“ mit dem vereinseigenen Fitnessstudio sowie die eigentliche Turnhalle, die als Trainingsstätte für verschiedene Sportgruppen unseres Vereins und für mehrere Kinder(-turn-)gruppen dient.  Zum Gebäude gehört außerdem die verpachtete Gaststätte „unschlagBar“ und im Obergeschoss befinden sich die Büros des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen (FLVW) Kreis Bielefeld.